Aller guten Dinge sind drei!

Europas größten Naziaufmarsch haben wir bereits 2010 und 2011 friedlich mit insgesamt 21.000 DemonstrantInnen erfolgreich verhindert, doch auch für 2012 haben die Nazis wieder einen neuen Aufmarsch angekündigt.

Mit Ihren Aufmärschen in den vergangenen Jahren versuchen die Nazis immer wieder das Gedenken an die Bombardierung Dresdens im Februar 1945 für Ihre Zwecke zu instrumentalisieren und zu Missbrauchen und somit die Opfer des Nationalsozialismus zu verhöhnen.

Deshalb gehen wir auch 2012 wieder auf die Straße um die Route der Nazis zu blockieren - bis der Naziaufmarsch Geschichte ist!

Alle Infos zum geplanten Naziaufmarsch und dem Bündnis Dresden Nazifrei findet ihr hier:
http://19feb.dresden-nazifrei.com


NPD-Verbot: Jetzt aber richtig!

174.445 Menschen haben bereits 2007 gefordert, ein neues Verbotsverfahren nach Artikel 21, Abs. 2 Grundgesetz gegen die NPD auf den Weg zu bringen. 5.405 Menschen haben im Jahr 2009 ihre Argumente für ein NPD-Verbot auf der Kampagnen-Seite nonpd eingestellt. Ein wichtiges Argument ist und bleibt, dass das faschistische Menschenbild bereits dem Artikel 1 des Grundgesetzes widerspricht: "Die Würde des Menschen ist unantastbar."
Wir fordern die Einhaltung des Grundgesetzes!

Zwei wesentliche Argumente gegen ein NPD-Verbot sind offensichtlich falsch: ein Verbot treibe Nazis in den Untergrund und man brauche V-Leute zur Kontrolle der Szene. Inzwischen ist klar: V-Leute funktionieren nur in eine Richtung - sie versorgen die Nazi-Szene mit Geld und offensichtlich auch mit Informationen; irgendwelche Erkenntnisse, die nicht auch mit wissenschaftlichen oder journalistischen Methoden gewonnen werden, liefern sie nicht.
Wir fordern die Abschaffung des V-Leute-Unwesens!

Der "Nationalsozialistische Untergrund" ist Teil eines braunen Netzes, in dessen Mitte die NPD die Fäden zieht. Die Führung der NPD war es, der mit der strategischen Orientierung "Kampf um die Straße - Kampf um die Köpfe - Kampf um die Parlamente" die Öffnung der NPD zur "Kameradschaftsszene" propagierte, zu der auch die Terrorgruppe und ihre Propagandisten zählen.

Solange die NPD durch Legalität den Eindruck erwecken kann, ihre rassistische, antisemitische, antidemokratische Hetze sei ein legitimes "nationales" Anliegen und solange sie sich überwiegend über Steuergelder finanzieren kann, schöpft die gesamte neofaschistische Szene daraus den Anschein von Legitimität. Der Staat muss seinen Verpflichtungen zur Verteidigung der Demokratie endlich nachkommen.
Wir fordern die konsequente Durchsetzung eines NPD-Verbotsverfahrens!

Hier könnt ihr den Aufruf zum NPD-Verbot unterschreiben:
http://www.npd-verbot-jetzt.de/unterschreiben/


Aktuelles

Solidaritätserklärung mit Herrn Caner Demir

Wir, der Landesbezirksjugendvorstand der ver.di Bayern, erklären uns hiermit solidarisch mit dem Jugend- und Auszubildendenvertreter des Metro Großmarkt München-Pasing, Caner Demir.

10.01.2012

Gleiche Chancen bei gleicher Ausbildung!

Ganz Deutschland diskutiert die Frauenquote in Unternehmensvorständen doch nach einer Ausbildung haben es junge Frauen deutlich schwerer in einen Beruf einzusteigen.

14.04.2011

Offene Stellungnahme zu Dresden Nazifrei

Wir möchten allen Teilnehmenden der Blockadeaktionen am vergangenen Wochenende zur erfolgreichen Verhinderung der angekündigten Aktionen der Neofaschisten und -faschistinnen gratulieren und sich bei ihnen für ihren Einsatz, den sie ungeachtet der massiven Repression von Seiten der Polizei und den eisigen Temperaturen erbrachten, bedanken.

15.03.2011

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